Barcelona und Massentourismus – Interessanter Artikel

Als ich vor zwei Tagen mal wieder in Barcelona war, wurde ich auf einen Artikel bei Spiegel Online aufmerksam. Ob das wohl Eingebung war? Denn der Artikel handelt davon wie der Tourismus in Barcelona aus dem Ruder gelaufen ist.

Menschen auf den Straßen von BarcelonaDas Thema hatte ich hier im Blog ja auch schon das ein oder andere Mal angesprochen: Barcelona ist zwar eine aufregende Metropole und ein spannendes Tourismusziel, gleichzeitig aber auch die stressigste Stadt in der ich je gelebt habe. Das liegt (zwar nicht nur, aber auch) am Massentourismus.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass es in Barcelona zum Beispiel relativ häufig vorkommt, dass Nachbarn Eimer Wasser aus dem Fenster schütten um die Menschen unten auf der Straße zu vertreiben. Meistens passiert das zwar Nachts und bezieht sich direkt auf die Barbesucher, es würde mich aber nicht wundern wenn diese Praxis auch schon am helllichten Tag angewendet wird. Und seit der Reform des Rauchverbots in Spanien im Jahr 2011 (Wikipedia-Artikel zum Thema), seitdem man nicht mehr in Bars rauchen darf, wurde dieser Effekt nur noch verstärkt.

Aber das Problem ist vielschichtiger, wie der Spiegel Online Artikel gut beschreibt. Selbst hier in Valencia bin ich manchmal durch den Lärm der Touristen gestört, weil gegenüber meiner Wohnung eine Wohnung an Urlauber vermietet wird. Je nachdem wer da drin ist, hat man schon mal laute Musik und Party mitten in der Woche.

Beschweren möchte ich mich aber doch nicht, denn immerhin kann man Valencia nicht mit Barcelona vergleichen. Hier ist der Artikel von Spiegel Online:
Proteste in Barcelona – Anwohner wehren sich

 

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